Flohbisse



FlohbisseFlöhe sind nicht wählerisch, und so kann es vorkommen, dass auch Menschen zum Opfer der Blutsauger werden. Ein Flohbiss ist dabei nicht nur unangenehm und verursacht quälenden Juckreiz, sondern er kann auch gefährlich werden, denn Flöhe sind Überträger verschiedener Krankheiten.

Wie man Flohbisse erkennt



Flohbisse sind meist gruppenweise angeordnet, da ein Floh gern mehrere Probebisse unternimmt, bevor er zur Hauptmahlzeit schreitet. In der Folge bilden sich stark juckende Quaddeln, in der Mitte kann ein kleiner roter Punkt zu sehen sein.

Warum die Bisse gefährlich werden können



Ein Flohbiss kann Allergien auslösen und Bandwürmer übertragen. Weiterhin sind Flöhe Überträger folgender Krankheiten:
  • Schweinepest
  • Kinderlähmung
  • Fleckfieber
  • Borreliose

Flohbisse – was tun?



Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika, wie sie auch bei Insektenstichen Anwendung finden. Wer lieber auf Hausmittel setzt, kann eine Zwiebel halbieren und auf den Flohbiss drücken. Auch Teebaumöl hilft, wird aber nicht von jedem vertragen. Auf gar keinen Fall sollten Haustiere mit Teebaumöl behandelt werden, die darin enthaltenen Terpene und Phenole sind insbesondere für Katzen giftig.

Außerdem sollte beim Arzt eine Blutuntersuchung veranlasst werden, um Infektionskrankheiten auszuschließen oder gegebenenfalls frühzeitig eine geeignete Therapie einleiten zu können. Haustiere sollten vorsorglich einer Wurmkur unterzogen werden.

Flöhe wirksam bekämpfen


Flöhe haben, wenn sie erst einmal ins Haus gelangt sind, die unangenehme Angewohnheit, sich in Teppichen, Polstermöbeln und Ritzen anzusiedeln und dann explosionsartig zu vermehren. Um der Plage Herr zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Unter anderem empfiehlt es sich, Teppiche täglich gründlich zu saugen. Wer danach nicht jedes Mal den Staubsaugerbeutel wechseln möchte, saugt gleich zu Beginn etwas Flohpulver in den Beutel. Glatte Flächen werden mit Essigwasser gewischt, Decken und Kissen, insbesondere wenn sie zu den Schlafplätzen der Haustiere gehören, sollten möglichst heiß gewaschen und im Trockner getrocknet werden.

Chemikalien können helfen


Für die Schlafplätze der Tiere empfiehlt sich außerdem die Verwendung von Insektiziden in Form von Umgebungsspray. Die Tiere selbst sollten mit einem geeigneten Spot-On-Präparat behandelt werden, das beim Tierarzt erhältlich ist. Es gelangt in die Blutbahn und tötet auf diese Weise jeden beißenden Floh.

In Härtefällen kann auch ein Raumvernebler sinnvoll sein. Diese so genannte "Flohbombe" verteilt das Insektizid im gesamten Raum, allerdings dürfen sich währenddessen für vier bis fünf Stunden weder Mensch noch Tier in der Wohnung aufhalten.

Bei all diesen Maßnahmen ist ein gewisses Durchhaltevermögen über mehrere Wochen hinweg erforderlich, um nicht nur die Flöhe, sondern auch ihren Nachwuchs wirksam zu bekämpfen.



Copyright © 2014 www.flohbisse.org | Impressum