Flohbisse behandeln

Flohbisse erkennen bei:

Menschen

Flohbisse treten in der Regel gruppiert auf. Man erkennt mehrere gerötete, dicht beieinander liegende Stellen, die stark jucken. Diese Stellen können überall am Körper liegen, da Flöhe keine bevorzugten Stellen haben.

Katzen

Durch das Fell ist es meist nicht möglich, die Hautirritationen zu sehen. Aber der Juckreiz bringt die Katzen dazu, sich vermehrt zu kratzen. Ein typisches Katzenverhalten bei Flohbefall ist es, plötzlich aus einer Ruheposition aufzuspringen und durch die Wohnung zu rasen. Es gibt aber auch einen Flohbefall bei Katzen, der nicht so eindeutig zu erkennen ist.

Hunden

Auch hier sieht man in den seltensten Fällen die Flohstiche selbst. Auffallend ist nur, dass der Hund sich häufig kratzt. Das kann aber auch andere Ursachen haben. Deshalb muss hier über einen anderen Weg versucht werden, einen Flohbefall nachzuweisen.

Sowohl bei Hunden wie auch bei Katzen kann man das betroffene Tier mit einem sogenannten Flohkamm, das ist ein Kamm mit sehr eng stehenden Zinken, auskämmen. Man fängt die ausgekämmten Partikel auf einem weißen Blatt Papier auf. Findet man kleine schwarze Krümel vor, ist das schon ein erster Hinweis. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Flohkot. Den endgültigen Beweis erhält man, wenn man das Papier befeuchtet. Handelt es sich wirklich um Flohkot, so bildet sich ein rötlicher Hof um die Krümel.

Flohbisse behandeln bei:

Menschen

Keinesfalls sollten Menschen an den Bissen kratzen, da das Infektionen hervorrufen kann. Um den Juckreiz zu stillen, können die betreffenden Stellen gekühlt werden. Außerdem ein schmerz- und juckreizstillendes Gel gegen Insektenstiche auftragen. Falls der Körper allergisch gegen die Flohbisse reagiert, ist es sinnvoll sich beim Arzt eine Salbe oder Tabletten mit Antihistaminika verschreiben zu lassen. Und dann möglichst schnell die Flöhe selbst bekämpfen.

Katzen

Wenn die Symptome sich in Grenzen halten, keine heftige Flohstichallergie oder bereits starke Hautschädigung vorliegt muss nur die Ursache bekämpft werden. Dazu gibt es Flohhalsbänder, die eine gewisse Zeit wirken oder aber Spot ons. Bei den Spot ons bekommen die Katzen einige Tropfen einer flohabtötenden Substanz zwischen die Schulterblätter geträufelt. Es ist wichtig, dass das Mittel an einer Stelle aufgetragen wird, wo es nicht vom Tier abgeleckt werden kann.

Hunde

Für Hunde gilt das Gleiche. Es werden in der Regel nur die Flöhe selbst bekämpft. Auch das geschieht über Halsbänder oder Spot ons. Bei einem großen Hund kann es nötig sein, nicht nur einen Punkt zu beträufeln, sondern eine Linie mit dem Mittel von den Schulterblättern ausgehend bis zur Kruppe des Tieres zu ziehen. Es sind mittlerweile auch schon Tabletten im Handel, die den Hund über Monate von allen Parasiten befreien.